Der rote Staudamm - Airbrush

Der rote Staudamm - Airbrush

  • 107 x 78 cm

107 x 78 cm (gerahmt) Kunststil: Das Gemälde lässt sich dem Surrealismus mit starken Einflüssen der Naiven Kunst (Primitivismus) und der symbolistischen Landschaftsmalerei zuordnen. Bildbeschreibung: Eine stilisierte Berglandschaft unter einem gelb-orange leuchtenden Himmel, der von einem Regenbogenbogen umrahmt wird. Im Vordergrund liegt eine Ansammlung runder, beiger Formen mit feinen Grashalmen, gefolgt von einer markanten, dreiteiligen orange-roten Barriere. Dahinter staffeln sich dunkle, wellenförmige Gebirgsketten, wobei die zentrale Spitze ein kleines Kreuz trägt. Signatur: Das Werk ist mit W. Schneider 72 signiert. Interpretation: Barriere im Naturraum: Die massive, leuchtend rote Konstruktion im Bildzentrum fungiert als unübersehbarer künstlicher Damm, der die wilde Bergkulisse brutal durchbricht. „Der rote Staudamm“ verkörpert den Widerspruch menschlicher Errungenschaft durch eine aufgestaute Naturgewalt (des Wassers) aber auch durch das ausgetrocknete Flussbett in welchem nur noch ein Rinnsal für das Flussleben der Menschen übrig ist. Die runden, beigen Formen (Flussbeet mit Kieselsteinen) im Vordergrund wirken wie aufeinandergepresste Steine oder Geröllmassen, die von der roten Wand blockiert werden. Nur etwas Wasser erkennt man noch unten m Bildrand, da ansonsten das Flussbeet ausgetrocknet ist. Der Mensch gegen Natur: Der grelle Kontrast zwischen dem industriell wirkenden Rot und den organischen, dunkelgrünen Bergen symbolisiert den menschlichen Eingriff in die Umwelt. Bedrohliche Signalwirkung: Die Signalfarbe Rot verleiht dem Staudamm eine warnende, fast aggressive Präsenz inmitten der ansonsten friedlichen, abendlichen Gebirgslandschaft. Gipfelkreuz als Gegenpol: Das winzige Kreuz auf dem zentralen Berggipfel bildet einen spirituellen Ruhepol über der technischen Barriere im Tal.

1973
Airbrush
Airbrush work from 1973 on canvas with black simple frame.

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